Hutspot mit paniertem Sellerieschnitzel, gebratenem Rote-Bete-Gemüse und Möhren-Rohkost

Hutspot vegetarisch/vegan Resteküche Zutaten für 4 Personen

Hutspot
1 kg Kartoffeln
500 g Möhren
400 g Zwiebeln
300 g Knollensellerie (den man von der „Schnitzelknolle“ abzweigt)
1 l Sojadrink
1 EL Instant-Gemüsebrühe
Salz (ggf. mit Kräutern), Pfeffer

Rote Bete-Gemüse
750 g frische Rote Bete (oder 600 g vorgekochte)
4 bis 5 große Zwiebeln
Balsamico
Öl zum Braten
etwas Butter (Veganer lassen sie weg)
Salz

Möhren-Rohkost
4 große Möhren
etwas Öl
Saft einer Zitrone
1 Handvoll Sonnenblumenkerne

Sellerieschnitzel
4 dicke Scheiben von einer großen Sellerieknolle
Paniermehl (oder 2 altbackene Brötchen)
1 Ei oder etwas Sojamilch
Salz (ggf mit Kräutern), Pfeffer

Zubereitung

Hutspot

  1. Alle Gemüse (wobei man den Sellerie vorher für die Schnitzel vorbereitet hat und nur die übrigen Abschnitte für den Hutspot verwendet) waschen, schälen (soweit nötig) und in kleine Würfel schneiden, die Zwiebeln in halbe Ringe. Alles in einen Topf tun und mit dem Sojadrink begießen. Die Flüssigkeit soll das Gemüse gerade so bedecken. Falls nötig, noch mit etwas Wasser auffüllen.
  2. Alles zum Kochen bringen und auf kleinerer Flamme etwa 35 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Wenn das Gemüse gar ist, wird es zu Brei gestampft. Zum Schluss mit Pfeffer, Salz und eventuell etwas Gemüsebrühe abschmecken.

Rote-Bete-Gemüse

  1. Rote Bete ungeschält in Wasser weich kochen. Das dauert je nach Größe zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Mit der Gabel kann man leicht prüfen, ob sie gar sind. Die Schale lässt sich von den noch warmen Beten wie bei Pellkartoffeln leicht mit dem Messer oder mit der Hand abziehen (der Saft färbt die Haut nachhaltig, also entweder Küchenhandschuhe anziehen oder blaurote Handflächen in Kauf nehmenl). Gegarte Rote Bete in 1 cm große Würfel und die Zwiebel in halbierte Ringe schneiden.
  2. Zwiebeln im Öl andünsten; sobald sie glasig werden, die Rote-Bete-Würfel dazugeben und leicht anbraten. Großzügig mit Balsamico ablöschen, dann nach Wunsch Butter und Salz dazugeben. Auf niedriger Flamme noch etwas weiterschmoren, dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Sellerieschnitzel

  1. 4 große 1 Zentimeter dicke Scheiben von der Sellerieknolle (oder 8 halbe) mit Wasser oder Sojamilch befeuchten und mehrmals in einer verquirlten Mischung aus Sojamilch oder Ei und Paniermehl (selbst gemacht aus geriebenem altem Brot oder harten Brötchen) mit (Kräuter-)Salz und ein wenig Pfeffer wenden, bis die Panade rundherum haftet.
  2. ln einer Pfanne mit Öl auf kleiner Flamme langsam goldgelb backen. Für die Garprobe mit der Gabel einstechen.

Möhren-Rohkost

  1. Möhren mit der Gemüsebürste unter Wasser schrubben, klein raspeln, mit Öl und Zitrone abschmecken.
  2. Wer mag, gibt noch geröstete Sonnenblumenkerne oder geraspelten Apfel dazu. Die Zitrone sorgt dafür, dass weder Möhren noch Äpfel sich bräunlich verfärben, das sieht appetitlicher aus und schmeckt außerdem schön frisch.

Taste the wasteQuelle:

Taste The Waste: Rezepte und Ideen für Essensretter
V. Thurn, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2012
ISBN 978-3-46204483, Preis: 18,99 €

 

© Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Kiepenheuer & Witsch entnommen aus: Thurn, Taste the Waste (c) 2012, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln. Fotos: Uli Westphal.