Bodenloser Käsekuchen (Quarkkuchen)

vegetarisch/vegan Zutaten für 1 Mini-Kuchen, 6 Stück (Springform 16 bis 18 cm Ø)

Für eine normal große Springform von 26 oder 28 cm Ø bitte die Zutaten  verdreifachen

350 g Magerquark
2 kleine Eier
80 g Zucker
50 g sehr weiche Butter + Butter zum Fetten der Form
40 g Mehl + Mehl für die Form
1 Msp. Backpulver
Abgeriebene Schale von ½ Zitrone
1 EL Zitronensaft

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten + 30 bis 60 Minuten Backen (Mini-Kuchen ca. 30 Minuten, großer Kuchen ca. 1 Stunde)

Zubereitung

  1. Alle Zutaten abmessen und bereitstellen. Die Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstäuben.
  2. Den Backofen auf 180 °C stellen. In einer Schüssel Quark, Eier, Zucker, Butter, Mehl, Backpulver, Zitronenschale und -saft gut miteinander verrühren, am besten geht das mit dem Schneebesen des Handrührers.
  3. Die Quarkmasse in die Form füllen und glattstreichen. Backen, bis die Oberfläche appetitlich goldfarben und am Rand zart gebräunt ist.
  4. Den Kuchen etwas abkühlen lassen, bevor Sie ihn aus der Form holen. Falls Sie den Kuchen in einer geschlossenen Backform gebacken haben, den Rand behutsam mit einem Messer lösen, einen Teller auf den Topf legen und umdrehen. Nicht wild schütteln, sondern geduldig warten, bis der Kuchen von selbst sanft auf den Teller ploppt. Dann auf einen zweiten Teller stürzen, damit die Oberseite wieder oben ist.

Resteküche Darf es etwas mehr sein? Der Kuchen schmeckt in all seiner Schlichtheit absolut perfekt. Wer mag, kann ihn trotzdem noch mit Früchten anreichern. Rosinen sind die klassische Beigabe für Käsekuchen. Beim kleinen Kuchen einen knappen Esslöffel voll, beim großen Kuchen zwei Löffel Rosinen in den Teig mischen. Ebenfalls beliebt: Frische Früchte aller Art. Was auch immer die Saison gerade hergibt – Apfel- oder Birnenstücke, Aprikosenhälften, Orangen- oder Mandarinenfilets, Rhabarber – mischen Sie einfach eine Handvoll der zerkleinerten Früchte in die Quarkmasse. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass sich das Obst im fertigen Kuchen unten befinden wird.

Tipp

  • Fetten der Form – Die Küchenhersteller haben für diese Tätigkeit eigens schicke Pinsel kreiert. Das Buttern mit dem Pinsel sieht sehr professionell aus, ist aber höchst unpraktisch, weil das Ergebnis nicht nur eine schön gefettete Form, sondern auch ein unerfreulich fettiger Pinsel ist, den zu säubern Mühe bereitet. Besser: Einen Fetzen Küchenpapier – es reicht ein Achtel Papiertaschentuchgröße – zerknüllt in Butter oder Öl tunken und damit die Form ausreiben.

Arm aber BioQuelle:

Arm aber Bio! Das Kochbuch:
Feine Öko-Küche für wenig Geld
R. Wolff, Verlag Edition Butterbrot, 2012
ISBN 978-3-981346916, Preis: 11,95 €

 

 
© Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Edition Butterbrot entnommen aus: Wolff, Arm aber Bio – Kochbuch (c) 2012, Verlag Edition Butterbrot, München. Fotos: Rosa Wolff.